Ritalin

Heidi (Name geändert) kam im Alter von 11 Jahren zum ersten Mal in meine Praxis. Die Eltern berichteten mir, dass das schlanke, hübsche Mädchen an ADS leidet und daher seit ihrem 7. Lebensjahr regelmässig Ritalin zu sich nimmt.

ADS - Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom - ist heute die häufigste psychische Erkrankung bei Kindern und Jugendlichen. Die Krankheit ist durch folgende Symptome charakterisiert:

Im Grunde stehen Eltern und Ärzte dem ziemlich hilflos gegenüber und greifen daher gerne zu Ritalin, einem sehr in Frage gestellten Medikament. Nach verschiedenen Berichten besteht der Verdacht eines direkten Zusammenhangs zwischen Ritalinkindern und späteren drogenabhängigen Jugendlichen mit Folgen bis hin zur Jugendkriminalität (siehe Zeitschrift Raum und Zeit Nr. 113 Sept./ Okt. 2001, "Ritalin und Kriminalität" von Kriminalhauptkommisar Horst Wimmer, Fürth).

Ritalin heilt nicht, sondern verlagert das Problem. Mit anderen Worten: Es stellt ruhig. Die meisten Kinder wollen es auch nicht nehmen und müssen dazu gezwungen werden.

Zu unserem Fall:

Heidi kam nach einer langen, schwierigen Geburt als Erstgeborene am 16.10.91 auf die Welt. Da sie am Anfang die Brust verweigerte und somit stetig abnahm, wurde sie nicht gestillt, sondern mit Fläschchen ernährt. Im Alter von 2 Jahren wurde sie an Mandeln und Rachenpolypen operiert, nachdem sie eine Entzündung nach der anderen hatte und häufig Antibiotika nehmen musste. Sie wurde normal geimpft und bekam mit 5 Jahren zusätzlich die Impfung gegen FSME (Früh-Sommer-Meningo-Enzephalitis).

Im 6. Lebensjahr wurde ADS diagnostiziert, obwohl die Mutter berichtet, sie sei schon immer anders gewesen als ihr jüngerer Bruder, doch erst mit dessen Geburt sei ihr der Unterschied aufgefallen. Seit dem 7. Lebensjahr nimmt sie regelmässig Ritalin und zwar verstärkt in den Schulzeiten. Zur Zeit nimmt sie 1 Tablette (20 mg) des neuen Medikaments von Novartis, Ritalin SR, und in den Schulzeiten zusätzlich eine halbe Tablette (5 mg) des herkömmlichen Medikamentes von Geigy, Ritalin, da dieses schneller wirkt.

Die Mutter berichtet, Heidi hätte Prüfungsangst und bat mich, an diesem Thema zu arbeiten. Bei der Frage an Heidi, ob das stimmt, bekomme ich eine verneinende Antwort. Ich bemerke auch, dass sie unsicher ist und sich immer wieder zur Mutter umdreht, um auch sicher zu sein, dass sie das Richtige sagt. Sie wirkt offen, entspannt, jedoch mit ihrer Aufmerksamkeit nicht ganz da und kann die Finger nicht ruhig lassen.

Behandlungsweise:

28.10.02

Wie immer fange ich mit dem Körbler-Status an, um den Körper zu unterstützen. Ich bemale folgende Punkte:

Dickdarm, Kreislauf-Sexus, die Entzündungspunkte.

Dann untersuche ich, wo ein Zusammenhang in der Vergangenheit mit der Prüfungsangst ist, das heisst, wir schauen in den Psycho-Meridian und siehe da, als Störung zeigt der Umzug an, den sie im Alter von 4 - 6 Jahren machen musste. Heidi bekommt als Hausaufgabe eine Umschreibung, die folgendermassen aussieht:

 

4 - 6 Jahre
Umzug
Prüfungsangst

Vektor 7

Diese Information, die durch das geometrische Zeichen um 210° im Kreis verschoben und dadurch verträglich für sie wird, wird von ihr jetzt regelmässig auf Wasser übertragen und dieses Heilwasser getrunken.

Danach wird dieselbe Information mit einer Sinuskurve um 180° im Kreis verschoben und zum Schluss mit dem Y stabilisiert. Dazu bekam sie Argentum nitricum C12 zehn Tage lang zweimal täglich. Dieses homöopathische Mittel hilft bei Ängsten, die oft mit schwierigen Geburten zusammenhängen.

15.11.02

Bei dem nächsten Besuch, drei Wochen später, berichtet mir die Mutter, dass Heidi die Umschreibung regelmässig gemacht hat. Das ist natürlich eine grosse Freude für den Behandelden, da bei der Informationswissenschaft nach der Lehre von Erich Körbler die Mitarbeit des Patienten notwendig ist. Die Eltern sind zufrieden mit dem Verlauf, sie berichten, die Angst sei nicht mehr da, und Heidi sitzt wie immer lächelnd da, ein braves Kind.

Wie vereinbart haben die Eltern den Impfpass mitgebracht, so dass wir austesten können, ob sich die Impfungen störend bemerkbar machen. Einige Impfungen stellen kein Problem dar, fünf jedoch testen unverträglich, d.h. der Organismus hatte zu diesem Zeitpunkt ein Problem damit. Das Kind hat auch eine panische Angst vor Nadeln.

Wir leiten diese Impfungen aus, indem wir wieder die Information mit dem Umkehrzeichen auf Wasser übertragen:

 

Masern
Röteln
Mumps

Vektor 5

und

 

FSME
Haemophilus influenzae E

Vektor 5

Nach der ausgetesteten Zeit wurde jeweils mit einem Y stabilisiert.

Dazu bekommt Heidi das homöopathische Mittel Thuja D12, das bei Impffolgen hilft. Das nimmt sie 3 Wochen lang dreimal täglich.

Tontherapie: Zusätzlich übertragen wir die drei für sie besten Töne, die sie auf dem Chakrophon spielt (c, f und h) auf einen kleinen Rosenquarz, den sie mitbekommt und vier Wochen lang bei sich trägt.

Ich erfahre bei dieser Gelegenheit, dass bei ihr schon zweimal, mit 4 und mit 6 Jahren, Halswirbel verschoben waren und wieder eingerenkt werden mussten. Sie klagt häufiger über Knochenschmerzen an den Hüften, so genannten Wachstumsschmerzen und wir beschliessen, beim nächsten Mal das dazu passende homöopathische Mittel Acidum phosphoricum zu geben, das auch eines der Mittel bei ADS ist.

Ich behandle sie noch nach Dorn und stelle eine Beinlängendifferenz von 1 cm fest. Ich korrigiere das und zeige ihr die Übungen, die sie machen soll, um das Hüftgelenk zu stabilisieren.

13.12.02

Bei ihrem nächsten Besuch wirkt Heidi sehr entspannt auf mich. Die Finger liegen ruhig auf ihrem Schoss. Die Eltern berichten, es hätte wohl damit zu tun, dass sie eine schlechte Note bekommen hätte und sie würden dem Fortschritt noch nicht so richtig trauen.

Ich freue mich sehr, dass sie ihr Heilwasser regelmässig hergestellt hat, obwohl sie keine Erinnerung an die Impfungen hat. Jemand, der so eifrig mitmacht bei einer Behandlung, zeigt einen starken Willen gesund zu werden.

Die Eltern berichten, dass die Geburt sehr schwierig gewesen sei, dass sie unter Sauerstoffmangel gelitten hat und daher nach der Geburt eine halbe Stunde in den Brutkasten kam. Die Mutter bekam wehenfördernde und -hemmende Mittel. Auf die Frage, ob wir das Geburtstrauma umschreiben sollten, testet die Rute nein.

Daraufhin bekommt sie Acidum phosporicum, diesmal eine Hochpotenz und zwar C1000, eine Potenz, die nicht so sehr auf den Körper wie auf die Psyche wirkt. Alle homöopathischen Mittel werden von mir ausgetestet, auch die richtige Potenz.

Gemeinsam mit den Eltern beschliessen wir, in den Weihnachtsferien mit der Übertragung von Ritalin auf Wasser zu beginnen und zwar am Anfang nur alle drei Tage eine Tablette zu ersetzen und wenn dies erfolgreich ist, nach zwei Wochen jeden zweiten Tag eine Tablette zu ersetzen.

Auch diese Dosis wird ausgetestet. Zusätzlich nimmt sie weiterhin die halbe Tablette Geigy Ritalin.

Heidi freut sich sehr darüber. Vielleicht ist es das Geschenk für die schlechte Note. Über die guten freut man sich eh. Für die schlechten braucht man eine Kompensation. Die Eltern überlegen, Heidi aus der Ganztagsschule zu nehmen, was auch ihr Wunsch wäre und was ich sehr unterstütze.

04.01.03 telefonisch

Nach Weihnachten berichtet mir die Mutter freudig, dass es sehr gut geht. Das Wasser mit der Ritalininformation wirkt besser, als wenn sie die Tablette nimmt. Es ist wirksamer und hält länger an.

24.01.03

Heidi geht es gut. Sie sitzt ganz ruhig in der Praxis, die Hände liegen entspannt auf ihrem Schoss. Sie ist jetzt nicht mehr in der Ganztagschule.
Der weitere Therapieverlauf ist folgendermassen geplant:

Sie wird bis zu den Faschingsferien die Information der Novartis Ritalin-Tablette täglich auf Wasser übertragen und nimmt nur noch die halbe Geigy Ritalin-Tablette ein. Diese wird sie nach den Ferien, wenn alles gut verlaufen ist, nicht mehr nehmen.

Ab diesen Zeitpunkt nimmt sie dann also kein Ritalin mehr in Form von materieller Substanz, sondern nur noch die Information.

Als nächstes wird die Menge an Information reduziert.

 

Seit dem 7. Lebensjahr Ritalin-Einnahme
Dosis im Alter von 11 Jahren Täglich 1 Tablette (20 mg) Novartis Ritalin SR
1/2 Tablette (5 mg) Geigy Ritalin
Ab 20.12.02 Alle drei Tage wird die Information der Novartis Ritalin SR-Tablette auf Wasser übertragen und dieses Heilwasser wird anstelle der Tablette eingenommen.

Die halbe Geigy Ritalin-Tablette wird weitergenommen.

Ab 05.01.03 Jeden zweiten Tag wird die Information der Novartis Ritalin SR-Tablette auf Wasser übertragen und dieses Heilwasser wird anstelle der Tablette eingenommen.

Die halbe Geigy Ritalin-Tablette wird weitergenommen.

Ab 24.01.03 Jeden Tag wird die Information der Novartis Ritalin SR-Tablette auf Wasser übertragen und dieses Heilwasser wird anstelle der Tablette eingenommen.

Die halbe Geigy Ritalin Tablette wird weitergenommen.

Ab 01.03.03 Jeden Tag wird die Information der Novartis Ritalin SR-Tablette auf Wasser übertragen und dieses Heilwasser wird anstelle der Tablette eingenommen.

Die halbe Geigy Ritalin-Tablette wird abgesetzt.