Geistiges Heilen "Spiritual Healing"

Im Verlauf unser weiteren Entwicklung dehnen sie sich immer mehr aus, werden größer, strahlender und die Versiegelung wird zunehmend dünner bzw. vollständig entfernt, sodass sich auch die vorherrschende Farbe dieses Chakra ändert. Im weiteren Verlauf unserer Entwicklung ändert sich sogar die Form des Chakra, dass dann eher wie eine leuchtende Sonne aussieht. Geschieht dies z.B. auf der Ebene des Astralkörpers mit unserem Herzchakra, so sind wir in der Lage eine hohe Frequenz der Liebesenergie für die Menschheit allgemein und unsere Freunde und Familie im speziellen auszusenden („bedingungslose Liebe“). Wir können allerdings auch von einem depressiven oder ängstlichen Menschen mit diesen Gefühlen geradezu überschwemmt werden und müssen lernen damit umzugehen. Außerdem erhalten wir über dieses Chakra viele „intuitive Eindrücke“ .


Abbildung 4: Herzchakra.

Dieses Chakra macht aus mehreren Gründen eine längere Anmerkung nötig! Meiner inneren Eingebung folgend stellt der sichtbare Riss eine gutes Symbol für unsere jetzige Zeit dar. Ist es doch der bevorstehende große Bewusstseinsprung der Menschheit, der von unserem Solarplexuszentrum (überwiegend von Intellekt, Ego und falscher Machtausübung etc. geprägt) in unser Herzchakra (von einigen auch als 4. Dimension bezeichnet) führt. Insbesonderst für alle in Deutschland lebende Menschen stellt dies eine noch größere Herausforderung dar, wurde doch in der dunklen deutschen Vergangenheit gerade dieses Chakra kollektiv durch sogenannte schwarzmagische Riten verschlossen. Im Zentrum des Herzchakra ist symbolisch die göttliche Trinität, der sogenannte göttliche Funke, durch die dreifache Flamme-göttliche Weisheit, Macht und Liebe-dargestellt. Zentrieren wir uns im Herzen, so ist dies weise, da dieses Energiezentrum von den 7.Hauptchakren der Mittelpunkt darstellt, d.h. es hat eine Vermittlerrolle zwischen Himmel (obere Chakren) und Erde (untere Chakren). Es hat für die Heilung eine entscheidende Bedeutung, leitet es doch die Liebe weiter! Öffnet sich hingegen unser Stirnchakra auf der Ebene unseres Astralkörper, so können wir Lichtwesen und Führer auf dieser Ebene ( ! ) wahrnehmen. Das ist ein Anfangs ein erschütterndes, bewegendes Erlebnis.


Abbildung 5: Stirnchakra.

Ist auch als 3.Auge bekannt. Körperlich steht es direkt mit den Augen und der Hirnanhangdrüse-Zirbeldrüse-Thalamus in Verbindung und steuert insofern auch unser gesamtes Hormonsystem als übergeordnete Instanz. Im hier dargestellten geöffneten Zustand ermöglicht es u.a. die Fähigkeit mit dem höheren Bewusstsein in Kontakt zu treten, „lesen in der Akasha-Chronik“, Telepathie, aber auch Materialisationen (siehe Neues Testament...) sind theoretisch möglich. Das Ego wird hier von der Seele, dem höheren Selbst assimiliert. Im Blockierten Zustand führt es u.a. zu Hals-Nasen-Ohrenkrankheiten, Kopfschmerzen etc. .


Abbildung 6: Sakral (oder Sexual-)Chakra


Es steht symbolisch mit dem Wasser und damit mit der emotionalen Sinnlichkeit und in Bezug und mit der Vitalität. Körperlich steht es in Verbindung mit den Nieren und Geschlechtsorganen. Diese Darstellung entspricht einem geöffneten Chakra, durch das z.b. mediale Eindrücke von der Astralebene in Form von Bildern und Gefühlen ,die sehr verwirrend sein können. Blockierungen entsprechen u.a. Frigidität, Prüderie, etliche Erkrankungen unseres Sexualsystems oder auch sexuelle Überreizung etc. .

Es liegt mir fern die allgemein relativ stark zu spürende Angst zu verstärken, trotzdem muss ich an dieser Stelle erwähnen, dass leider nicht nur liebevolle Lichtwesen, sondern durchaus auch „dunklere Gesellen“ und dichte schmerzhaft wahrnehmbare Energien, gerade auf der Astralebene wahrgenommen werden, sodass vor einer vorzeitigen, erzwungenen Chakraöffnung gewarnt werden muss! Doch selbst eine natürliche (z.B. im Rahmen einer langjährigen Meditation) Öffnung dieser Bewusstseinspforten ist mit vielen Fallen und Prüfungen verbunden und die Integration in unser Alltagsleben gestaltet sich nicht immer leicht.

Jede Seele ist auf ihrem Weg ab einer gewissen Reife aufgefordert ein Gleichgewicht zwischen materiellen Leben (Geld verdienen, Partnerschaft etc.) und spirituellem Leben herzustellen und eine zunehmende Wahrnehmung der Existenzebenen der Seele, macht dies nicht leichter. Doch das Geheimnis der Heilung und Gesundheit ist sowieso ein dynamisches Gleichgewicht zwischen polaren (=entgegengesetzten, sich ergänzenden ) Kräften herzustellen und zu bewahren. Und so ist der lange Weg unserer Seele durch viele Inkarnationen (soweit Du dieses Glaubenskonzept annehmen kannst), immer wieder, durch das Bestreben einen Gleichgewichtszustand zu erreichen geprägt.

Geregelt ist dies durch das Gesetz des Karma, dem Gesetz von Ursache und Wirkung („das was Du sähst wirst Du ernten“). Doch ist es unvollständig, nur von Karma zu reden und die Gnade zu übergehen.

In unserem Kulturkreis spricht das Alte Testament vom Karma: “Zahn um Zahn“. (Lassen wir einmal außer Acht, dass es Stimmen gibt, die behaupten das in der Vergangenheit sehr viel in der Bibel u.a. durch die Übersetzungen bedingt weggelassen und manipuliert wurde ) Das Neue Testament, durch Joshua (Jesus Christus) vorgelebt, spricht die gänzlich andere Sprache der Gnade, ohne allerdings das Alte Testament und damit das Karma außer Kraft zu setzen. Kann man, analog betrachtet, Karma als die Erdanziehung betrachten, so würde in diesem Gedankenmodell die zunehmende Beschleunigung einer Rakete, der Gnade entsprechen, die das Gesetz der Erdanziehung nicht außer Kraft setzt, wohl aber überwindet. Es gibt Lehrer auf der Erde und auf den feinstofflichen Ebenen, die sagen, dass wir ohne die Gnade nichts vollbringen könnten und schon gar nicht vom „Rad der Wiedergeburt“ befreit werden könnten. Um bei dem Modell der Rakete zu bleiben , spricht Robert Monroe (etwas die materielle Seite des Lebens abwehrend), nach jahrzehntelanger Erfahrung in Außerkörperlichen Reisen, von der „Fluchtgeschwindigkeit der Seele“, die sie zu erreichen trachtet um die Notwendigkeit der Reinkarnationen zu überwinden und ihr zu entwachsen, so wie einem Kind eines Tages seine Schuhe zu groß werden. :o)

Die Gnade drückt sich u.a. durch Vergebung und Verzeihen aus. Und je weiter wir voranschreiten, desto mehr erkennen wir, dass diese Vergebung UNS mit einschließt. Einige auf dem spirituellen Weg behaupten, dass es Fehler gar nicht gibt. Obwohl dieser Gedanke sehr Trostspendend ist und mögliche Schuldgefühle abbaut, sollten wir bedenken, dass dies sicherlich auch eine Frage der Ebene ist, von der aus wir dies betrachten. Vom Standpunkt unserer Seele aus dient alles unserem Wachstum! Aber von der Sichtweise unserer (Seelen-)Persönlichkeit, die sich aus dem Geflecht und der Einheit unseres physischen bis kausalen Körpers zusammensetzt, gibt es sehr wohl Fehler, die es zu verzeihen gilt !

Aber wir werden zunehmend erkennen, dass alle Fehler für die wir uns im Moment oder irgendwann schelten, „Stufen auf der Himmelsleiter“ und die Grundlage unseres Wachstums sind.

In der Praxis des Heilens ist es keineswegs so, dass wir uns aller Lichtkörper sofort bewusst werden oder auch nur sein müssten, genauso wenig wie die relativ häufig gegebene Hilfe von - im Verhältnis zur materiellen Welt – hohen Lichtwesen von vielen nicht bemerkt wird, die uns beim Heilen unterstützen. Diese Wahrnehmung kann auftreten, muss es aber nicht und sie ist für eine Heilsitzung auch nicht wesentlich. Wir lernen vielmehr durch unsere Hände, Licht- und Heilenergie fließen zu lassen, anfangs durch vorgegebene Haltungen unserer Hände, während wir zunehmend unserer Intuition bzw. Führung vertrauen und spontaner die Hände auf die Bereiche des Körpers legen, die diese bedürfen (Anmerkung: der Sexualbereich sollte selbstverständlich nicht direkt, sondern über die Aura behandelt werden). Oft korrospondieren diese Körperstellen mit den erwähnten Hauptchakren, die sich auf der Mittellinie unseres Körpers, vorne und hinten, befinden. Da jede Krankheit, ja jedes Unwohlsein ein Ungleichgewicht energetischer Art, meist in oder zwischen Chakren und Lichtkörpern darstellt, wird durch unsere Hände Energie nicht nur übertragen, sondern auch ausgeglichen.

Einer der häufigsten und ständig anzutreffenden Ungleichgewichte besteht in fehlenden Harmonie zwischen der oberen und unteren Körperhälfte.

Man könnte Menschen in 2 Haupttypen einteilen: Der eine ist gut mit der Erde verbunden, hat also stabile und energetisch relativ starke Chakren in der unteren Körperhälfte. Dieser Typus ist gut geerdet, hat meist keinerlei sexuelle Probleme und steht leicht mitten im Leben und mit beiden Beinen fest auf der Erde. Aber der Zugang zu feinstofflichen Ebenen fällt ihm sehr schwer. Der zweite Typus ist im oberen Bereich geöffnet und sehr intuitiv begabt, ein Verbindung zu höheren Ebenen z.b. in der Meditation und die Wahrnehmung feiner Energieströme fällt ihm relativ leicht. Dieser Typus ist auch u.U. sehr empfindlich, manchmal kränkelnd (da von seinen vitalen Zentren oft abgeschnitten! ), mit einer leichten „Fluchttendenz“ da er das Leben schnell als sehr verletzend empfindet und die emotionale Kühle auf Erden stark mit- empfindet. Die Gefahr aus dem Gleichgewicht zu geraten, z.b. durch Channeling u.ä. Wahrnehmung von feinstofflichen Ebenen ist bei ihm erhöht. Einen stabilen Zugang zu den feinstofflicheren Ebenen wird dieser Typus erst erhalten, wenn es ihm oder ihr gelingt sich zunehmend fester in der Erde zu verankern. (Anmerkung: “Erdung“ wird z.b. durch Gartenarbeit, starke Körperliche Betätigung, erfüllte Sexualität, gutes Essen, einige Übungen in Tai Chi und Qi Gong etc. erreicht)

Aus dem Gleichgewicht kann man relativ leicht geraten, wenn die oberen Energiezentren mit Licht durchflutet, die unteren aber geschlossen bleiben. Aus diesem Grund zeigen sich unsere Führer und geistigen Freunde im Allgemeinen erst dann, wenn wir auch energetisch reif genug dafür sind und so die Gefahr des folgenden Ungleichgewichtes für uns sehr gering ist!

Aus der bedingungslose Liebe, die alles regiert(auch wenn wir das zuerst nicht wahrnehmen), ergibt sich der freie Wille, die jeder Seele eine natürliches Wachstum garantiert und der von allen Lichterfüllten Wesen strikt eingehalten wird. Alle Führer wissen aber wie schnell wir aus dem Gleichgewicht geraten können, selbst dann wenn sie ihre Schwingungsenergie deutlich nach unten korrigieren und setzen uns diesem Risiko nicht vorschnell aus, da sie uns viel zu sehr lieben.

Wir sollten der Versuchung widerstehen, den einen Typus als hoch und den Anderen als niedrig entwickelt anzusehen (wie dies leider oft geschieht), denn eine sogenannte „Alte Seele“ muss nicht unbedingt sensitiv sein, sowie eine sensitiver Mensch nicht unbedingt und zwangsläufig weit entwickelt sein muss.

Beide Menschentypen ziehen sich an , vor allem anfangs auf unserem Weg, wenn wir noch viele Entscheidungen unbewusst treffen. Diese Anziehung ergibt sich durch unser Bedürfnis Ganzheit zu erlangen, sowie unsere mächtige Sexualität aus dem Verlangen nach Einheit entstanden ist und uns so – natürlich unbewusst- zu einer Verschmelzung (Einheit) drängt. Aus solch einer Verbindung entstehen viele Chancen des Wachstums für beide Seiten, aber häufig auch größere Probleme und wie immer im Leben sind wir herausgefordert Entscheidungen zu treffen, von denen einige u.U. schmerzhaft sein könnten. Damit will ich nicht sagen, dass diese Menschen sich trennen sollten, denn jede Partnerschaft ist anders und die zu lernenden Lektionen können sehr unterschiedlich sein. Über die Beziehung von Mann und Frau und die spirituelle Bedeutung kann man sicher ganze Bücher füllen; Beziehungen (gleich welcher Art ) machen einen Großteil unseres Lebens aus und damit sind sie wundervolle Lernmöglichkeiten und Herausforderungen. Immer wenn wir einen scheinbar neuen Menschen treffen, von dem wir uns angezogen fühlen, sollten wir uns fragen, was wir gegenseitig füreinander tun können. Und frag Dich: Was können wir voneinander lernen? Weswegen haben wir uns getroffen? Welcher Herausforderung sollen wir uns stellen? Vielleicht erkennst Du irgendwann, dass viele „Verabredungen“ schon vor Deiner Geburt getroffen wurden und das Beziehungen einem höheren Zweck dienen und Dich weiterbringen auf Deinem Weg zu mehr Wachstum und Bewusstheit.Einen sehr guten Überblick über unsere –vorgeburtliche- Verabredungen, sowie über Reinkarnation und unseren Weg als Seele gibt das Buch von Michael Newton(siehe Bücherliste), einem lizenzierten Hypno- und Verhaltenstherapeut aus den USA.

Übrigens treffen diese vermittelten Lerninhalte auch für unsere Eltern und Familie zu und nicht alle Seelen die uns lieben, vermitteln uns angenehme Lerninhalte, einige sind möglicherweise schmerzhaft. Ja gerade wenn das der Fall sein sollte, dann frag Dich: Was hätte ich ohne diesen Menschen nicht gelernt, was hätte ich nicht in mein Leben integrieren können? etc.

Willst Du Beziehungen, sei es zu Deinen Eltern oder zu ehemaligen oder jetzigen Partnern heilen, dann arbeite mit dem am Ende des Textes aufgelisteten Buch von Phyllis Krystal, „Die Innere Fesseln sprengen“ oder wähle einen anderen Weg, den Dir Deine Intuition vorgibt.

Hellsichtig betrachtet, erscheinen unsere Beziehungen zu den uns bedeutungsvollen Mitmenschen wie Lianen oder Energieschläuche, die im besten Falle in hellen Farben strahlen und mit unseren Chakren in direkter Verbindung stehen. Insbesondere bei schmerzhaft erlebten Veränderungen, können diese Energieverbindungen zerreißen und die Chakren mit denen sie verbunden sind verletzt werden. Diese zerrissenen Energieschläuche hängen dann häufig aus diesem Chakra heraus und suchen (nach Heilung verlangend) wie eine hin und her pendelnde Schlange nach einer neuen Verbindung. So binden wir uns häufig an Menschen mit ähnlich gelagerten Problemen! Diese Beziehungsstruktur entspricht einer karmischen Lektion. Doch verstehen wir Karma nur als Unabänderliches? oder erkennen wir, das wir aufgefordert werden, es (Karma) zu heilen und zu transformieren?

Doch kommen wir zu Praxis des geistigen Heilens zurück.