Geistiges Heilen "Spiritual Healing"

Ist diese Heilart in England, offiziell in das öffentliche Gesundheitswesen integriert, d.h. arbeiten dort Heiler und Ärzte in einigen Kliniken zusammen (wenn auch oft gegen Widerstand der beteiligten Ärzte), so ist dies in Deutschland noch Zukunftsmusik. Tatsächlich finden hier Heilbehandlungen eher im versteckten Kämmerlein unter 4 Augen und selten auch in Form von Seminaren statt, droht doch das geltende Recht jedem Nichtarzt oder Nichtheilpraktiker mit Sanktionen und Staatsanwaltschaft. Und doch fühlen sich viele berufen und von Ihren Herzen bewegt zu heilen und Angebote und Seminare gibt es viele, die einem der Verwirklichung seiner Wünsche näher bringen. Von seltenen Angeboten bei einem englischen, lizenziertem Englischen Heiler auf einem Seminar zu lernen, bis zu den reichhaltigen, geradezu überquellenden Angeboten, zu Reikieinweihungen in esoterischen Zeitschriften (Esotera etc.).

Die Essenz des Geistigen Heilens - gleich welcher Art- ist das sich öffnen gegenüber einer höheren, weiseren und liebevolleren Quelle als unser Alltagsbewusstsein sie darstellt! Dies gilt unabhängig davon, welchen Weg des Heilens (Reiki, Spiritual Healing, Therapeutic Touch oder anderen Weg) wir wählen.

Welchen Weg wir auch beschreiten, eine Voraussetzung dafür ist die Liebe und die Demut (auch wenn das für den Einen oder Anderen abgedroschen klingen mag), die wir der beschriebenen Höheren Göttlichen Macht und dem Heilsuchenden entgegenbringen sollten. Letztendlich ist es immer die Liebe, die heilt.

Liebe, über sie ist viel geschrieben und geredet worden und sie ist in aller Munde. Keineswegs soll die leidenschaftliche, oftmals wunderschöne, Liebe zwischen zwei Menschen (Du weißt schon, wovon ich rede) herabgesetzt und entwertet werden. Aber an dieser Stelle ist die Rede von einer Schwingungsenergie, die sich als Mitgefühl ( nicht Mit-leiden!) ausdrückt und ganz und gar urteilslos ist;

Uns selber aber immer mehr und mehr bedingungslos zu lieben ist eine Erfahrung, die wir nur machen können, wenn wir uns selbst besinnen, zur Ruhe und Entspannung kommen und so das oftmals uns beherrschende Gefühlswirrwarr klären und auflösen. Die bedingungslose Liebe hat ihre Quelle in der spirituellen Welt, entstammt dem Reich unserer Seele bzw. unseres Höheren Selbstes und den sogenannten Gottes-Welten, also Seinszustände jenseits davon. Diese spirituelle Liebe, d.h. die bedingungslose Liebe wird nicht einfach von uns erlangt und dann gelebt, sondern sie dehnt sich im Laufe unserer Entwicklung immer mehr aus, durchdringt nach und nach immer mehr unser Leben und führt uns zu immer höheren Seinsebenen des Bewusstseins. Und so wie wir in der Kindheit wachsen und langsam reifer werden, so wachsen wir auch auf dem spirituellen Weg in unser Befähigung, die bedingungslose Liebe auszudrücken und mehr und mehr zu leben. Sie gleicht einem unendlichen Meer, dass einmal von der Seele gekostet, immer intensiver von ihr ausgedrückt wird. Und so strahlt die Seele im Laufe ihres Weges immer intensiver diese Essenz ihrer Selbst, in alle Welten, in der die Seele sich ausdrückt und lebt. (Anmerkung: Der Begriff Seele drückt hier den Sinn von Höherem Bewusstsein-Höherem Selbst aus !) Damit einher gehen allerdings auch unsere vielfältigen Widerstände, die grell durch dieses Licht hervortreten und die wir zu oft, meist vor uns Selbst verstecken wollen. Dieses Versteckspiel unsererseits, findet psychologisch gesprochen in Form der bekannten Abwehrmechanismen statt, als da wären ( um nur die wichtigsten zu nennen) die Verdrängung, die Intellektualisierung und die Projektion meist schmerzhafter oder angstbesetzter Gefühle. Gerade wegen dieser natürlichen Widerstände ist es ratsam mit Bedacht und Umsicht, Herz und Verstand benutzend auf unserem spirituellen Wege voranzuschreiten, auf dem laut aller (ur-)alten Traditionen zu Folge, viele Fallen und Stolpersteine lauern.

Bedingungslos lieben heißt auch, dass wir in unserer eignen Entwicklung über die starren Regeln und Grenzen unserer alten Denksysteme hinausblicken und mit Mut und Vertrauen zu einem neuen Bewusstsein gelangen. Bedingungslos lieben können wir aber erst dann, wenn wir lernen -zunehmend wahrhaftiger und vollkommener - uns auch selbst zu lieben, denn dies ist die Grundlage, die wir aufbauen sollten um bedingungslose Liebe auszustrahlen.

Und so hilft ein Heiler nicht nur den Mitmenschen zu heilen, sondern steht in einem fortdauernden Prozess der Selbstheilung.

Wie ein heller Lichtstrahl, jede Unreinheit in einem Edelstein hervortreten lässt, so durchdringt und umgibt uns diese Liebe und hilft uns „Unebenheiten“ unserer selbst zu „glätten und zu polieren“.

Symbolisch ausgedrückt –sind wir uns dessen bewusst oder nicht - gleicht unser Weg als Seele einem Rohdiamanten, der in einem oft langsamen und intensiven, sicherlich auch behutsamen Verfahren, zu einem reinen Brillanten geschliffen wird, Facette um Facette, Leben um Leben, sodass wir dereinst wie wunderschöne Edelsteine das göttliche Licht reflektieren und ausstrahlen. Das dieser „Schleifprozess“ oft schwierig, manchmal auch schmerzhaft ist wissen wir alle. :o)

Beim Heilen übernehmen wir Verantwortung und so sollte uns bewusst sein, dass das Leben und die geistig - seelisch - körperliche Gesundheit einen sehr hohen Wert hat, ja ein hohes Gut ist und behutsam und mit Bedacht voranschreiten. Tun wir dies in einfühlsamer, verständnisvoller Art und Weise, so sind wir auch in der Lage die positivste aller Energien, die Liebe, weiterzuleiten.

An dieser Stelle, soll nicht bestritten werden, dass Heilung durchaus, z.B. nach Erlangen des 1. Reikigrades, durch einen Heiler gegeben werden kann, der sich wenig um eine Veredlung seines Charakters bemüht (dies soll keinesfalls eine Diskriminierung von Reiki darstellen, ist doch der Name beliebig mit anderen Heilsystemen austauschbar). Sollte um bei dem Beispiel zu bleiben, solch ein „Heiler“ weiter Heilsitzungen geben, so wird er im Laufe der Zeit, immer weniger fähig diese Heilenergie zu spenden.

Eine weit verbreitete Gemeinsamkeit –der meisten Heilsysteme, nicht aller- ist es die Heil- und Liebesenergie durch die Hände weiterzuleiten.

Gleich, ob wir die Hände direkt auf den Körper oder aber auf einen feinstofflichen Leib legen, Heilenergie wird fließen, in einem dem Heiler entsprechenden Masse. Interessanterweise, gibt es sehr wohl einige „Spezialisierungen“ von Heilern: von dem der gut Schmerzen beseitigen kann (Wirkung auf den Äther- bzw. Lebenskraftkörper ähnlich der Akupunktur) bis zu der Heilerin, die hilft unser geistiges Gleichgewicht wieder herzustellen (Wirkung auf höhere Hüllen, meist auf Kausal- und Mentalebene und darüber). Es gilt, dass eine mindestens unterstützende Heilwirkung möglich und wünschenswert ist, unabhängig von der vorliegenden Erkrankung.

( Jesus heilt )

So ergab eine unabhängige Studie mit ca. 100 Intensivpatienten in den Staaten, dass alleine durchs Beten eine signifikante Reduktion –gegenüber einer Kontrollgruppe- gefürchteter Komplikationen nachgewiesen werden konnte ! [Anmerkung: Die gegnerischen Wissenschaftler kritisieren natürlich die statistisch geringe Probandenzahl und fordern neue Studien mit mehr Teilnehmern –ohne allerdings hierfür das nötige Geld bereitzustellen :-)) ]

Die gerade erwähnten feinstofflichen Körper spielen in allen Heilsystemen eine große tragende Rolle, sie sind unter dem Begriff Aura allgemein bekannt.

Die Aura eines Menschen (gilt auch für Tiere etc.) hat viele Schwingungsebenen oder teilweise sich durchdringende Schichten, die oft als Lichtkörper bezeichnet werden. Ähnlich wie es auf unseren guten alten Erde Menschen aus verschiedenen Ländern leben mit unterschiedlichen Gebräuchen, Sitten und Sprachen, so existieren auch unsere Lichtkörper in verschiedenen Ebenen, d.h. auf unterschiedlichen Schwingungsniveaus.

Da jede Ebene eine andere Aufgabe hat, zeigen folglich diese Lichtkörper jeweils eine andere Qualität und drückt einen anderen Bewusstseinszustand aus.

Je nach Kulturkreis und Art des Weges, den wir beschreiten, werden diese Lichtkörper in ihrer Anzahl und Funktion unterschiedlich benannt. Die einfachste, aber auch ungenauste, ist die im christlichem Kulturkreis gebräuchliche, von Körper, Seele und Geist. Die Seele ist im christlichen Sinne der Teil, der den Tod überdauert, Träger unserer Gefühle und Teile unserer Persönlichkeit, der Geist wird im Sinne des Verstandes gedeutet. In der esoterischen Tradition werden mehr als die letztgenannten Lichtkörper beschrieben und sie sind heute in ihrer Beschreibung (wenn auch oft unterschiedlich definiert) am häufigsten im Gebrauch. Vereinfacht dargestellt können wir uns die Struktur eines Lichtwesens wie eine 3-dimensionale Skulptur aus einem Flechtwerk aus Farbbändern vorstellen.

Beginnend mit dem Äther- oder Lebenskraftkörper, der wie ein meist bläuliches Band in den menschlichen Körper eingewebt ist und diesen nur einige Zentimeter überragt, d.h. über ihn hinausgeht. Er ist direkt mit unserer Vitalität, Lebenskraft und körperlichen Gesundheit verbunden und drückt diese aus. Die folgende Darstellung gibt einen Einblick in sein Aussehen und seine Struktur. Direkt mit ihm verflochten sind die sogenannten Meridiane, bekannt durch die Akupunktur, in der die Lebenskraft, die chinesisch Chi oder Qi genannt wird fließt und so unsere Organe mit Energie versorgt. Übrigens konnten diese Meridiane nicht wissenschaftlich nachgewiesen werden (sie gehören auch nicht zum physischen Körper), wohl aber einen großen Teil einiger wichtiger Akupunkturpunkte (durch Prof. Heine, Uni Freiburg).


Abbildung 1: Ätherkörper

In den Zwischenräumen der bläulich strahlenden Bänder des Ätherkörpers, ist das noch feinere, mit noch intensiveren, aus strahlenden Farben bestehende Band des Astralkörpers bzw. Emotionalkörpers eingewebt, der aussieht als ob er weit über die Grenzen der Skulptur hinweg leuchtet:


Abbildung 2: Astralkörper


(Anmerkung: Bei allen Darstellungen handelt es sich um „idealisierte“ Bilder unserer Lichtkörper; in der Realität sind eigentlich immer mehr oder weniger viele Blockaden und Disharmonien, in Form von dunkleren Farben, Wirbeln etc. erkennbar. Sie sind unser „Gepäck“, unsere Lektionen und unsere Verletzungen und Narben, die mit dem Aufenthalt auf Erden einhergehen.) Als nächstes sind in unsere Skulptur noch feinere, gelblich leuchtende Bänder in die kleinen Zwischenräume eingeflochten; diese überragen noch einmal alle bisherigen Lichthüllen: Der Mentalkörper. Danach kommt der Kausalkörper, mit seinen eher pastellfarbenen leuchtenden Farben; er ist der u.a. Träger all unserer Erinnerungen und enthält, in Kombination mit dem Mentalkörper, unsere Glaubensmuster und Dogmen:


Abbildung 3: Kausalkörper.


Leider sind die wunderschönen pastellfarbenen Farben des Kausalkörpers nicht optimal dargestellt. Und wiederum noch feiner ist der aus extrem hell-goldenen sehr feinen Bändern geflochtene Buddhische Körper, der weit über 10 Meter die Skulptur überragt. Darüber hinaus gibt es noch weitere Schichten aus noch feineren und strahlenderen, die Skulptur noch weiter überragenden Lichtkörpern. Stellen wir uns jetzt statt Bändern Schwingungen in Form von Lichtstrahlen und Lichtwellen vor, die sich – da sie auf einer jeweils anderen Frequenz schwingen, ähnlich diverser Radio/ und Fernsehwellen – gegenseitig durchdringen und überstrahlen, so müsste einigermaßen verständlich sein, worum es bei Lichtwesen mit Lichtkörpern geht.

All jene Körper sind Hüllen oder Kleider unserer Seele, die in Ihrer Funktion, ein Handeln auf der jeweiligen Schwingungsebene –die den jeweiligen Lichtkörpern entsprechen - erlauben und ermöglichen. Sie befähigen uns die Erfahrungen, derer wir als Seelen bedürfen, zu leben. Andererseits schützen die Lichtkörper die Seele vor den – im Verhältnis zur Seele! – niedrigen Schwingungen der jeweiligen Ebene und umgekehrt, verhindern sie eine Verletzung der auf dieser Ebene existierenden Wesen, die durch die immense Strahlkraft der Seele, entstehen könnte.

Ein Studium aller großen Religionen, zeigt nicht nur deutliche Unterschiede, die durch die unterschiedlichen Kulturen und Zeiten (mit dem zu dieser Zeit einhergehenden Verständnis), sondern auch auffällige Gemeinsamkeiten, soweit wir bereit sind diese zu erkennen: Wir Menschen sind viel mehr als wir zunächst erscheinen und der Mensch ist in eine Hierarchie geistiger Wesen auf entsprechenden Ebenen eingeflochten, an dessen Spitze GOTT steht.

In der Abbildung des Astralkörpers gut erkennbar sind die sog. Chakren oder „Räder“, die rotierenden Energietransformatoren entsprechen, d.h. sie nehmen Energie auf und geben sie wieder ab bzw. leiten sie weiter und versorgen so unsere Lichtkörper und letztendlich unseren materiellen Körper mit Licht- und Lebensenergie. Da sie u.a. für die Kommunikation zwischen den unterschiedlichen Lichtkörpern zuständig sind, hat jeder Körper ihm (seiner Schwingung) entsprechende Chakren, die wiederum verschiedenen Bewusstseinzuständen entsprechen. Vielleicht klärt das ein wenig die entstehende Verwirrung, wenn Du in verschiedenen Büchern, ganz unterschiedliche Info`s über Chakren nachliest (natürlich gibt es für die zum Teil erheblichen Unterschiede noch weitere Erklärungen), denn wer erkennt schon alle Ebenen unserer Seele !? Normalerweise sind diese Chakren „geschlossen“, d.h. zum einen mit einer Art Membran versiegelt (in der Realität sind gerade diese Versiegelungen verletzt durch traumatische Erlebnisse, Drogen etc. in einem oder mehreren Chakren, manchmal sogar in mehren Lichtkörpern) und mit ca. Handtellergröße relativ klein.